Aktuelles Projekt

Ersatz der alten Gaskesselanlage mit einer Hackgut-Doppelanlage

mit 2 Spezialheizkessel je 320KW, Gymnasium Wasserburg.

 

Als die Ausschreibung bei uns in der Firma ankam freuten wir uns sehr, vom Landkreis zur Angebotsabgabe eingeladen worden zu sein. In unserer Firma ist seit 3 Heizperioden ein Kessel der gleichen Baureihe (Fröling Turbomat) mit 220 KW im Einsatz und läuft bisher ohne eine Störung. Nachdem wir den Auftrag aufgrund des günstigsten Angebots erhalten haben, beschlossen wir, da die Anlage für uns ein Highlight darstellt, einen Blog auf unserer Homepage zu erstellen um unsere Kunden, Freunde und Interessierte über das Bauvorhaben zu informieren. Der Winter ist vorbei, die Arbeiten an der Anlage sind im vollen Gange.  In der ersten Osterferienwoche konnten wir mit dem Verlegen der Erdleitung für den Wärmetransport vom neuen Heizhaus in das be- stehende Kesselhaus beginnen. Die Erdleitung wurde in 12 m Stangen (mit je ca.      250 kg), fertig isoliert angeliefert und musste im Graben verschweißt werden.

 

 

Die Verbindungsstellen der Rohre werden in der zweiten Ferienwoche von der Fa. Isoplus nachisoliert/geschäumt und abgedichtet.
Ende der Woche wird der Graben von der Fa. Kerstens aus Amerang verschlossen um einen Zugang zum Schulbetrieb wieder zu gewährleisten.

Die Hauseinführung im Altbaubereich war für den Kernbohrer eine echte Herausforderung. Über 70 cm brüchiger Altbeton waren zu bewältigen.

Die Arbeiten am Baukörper sind im vollen Gange, hier ein Bild von der Schallung für die Wände, die am Dienstag den 6.4 betoniert wurde.




19.04.2010 
Die Firma Fröling ist mit 5 Mann vor Ort und beginnt mit der Montage der Kesselanlage.
Doch zuerst muss die Ware angeliefert und abgeladen werden. 4 Sattelzüge mit insgesamt über 25 Tonnen Ware sind für den Tranpsort notwendig.
Das Abladen im engen Innenhof des Gymnasiums übernimmt ein Autokran.

 

 

 

 

 

Hier ein letzter Blick in das fast noch "leere" Heizhaus. Die ersten "Kleinteile" sind schon eingebracht, für die Aussteifung der noch relativ frischen Betondecke bleiben vorerst noch einige Stützen der Baufirma stehen.



"Einschweben" von einem der beiden Kesselkörper.
Hier ist "nur" die erste Hälfte des Kessel zu sehen.
In diesem Bauteil findet die eigentlich Verbrennung des Hackgutes statt, im zweiten Bauteil wird dem heißen Abgas über Wärmetauscher die Energie/Hitze entzogen und an das Heizwasser abgegeben. 

Das altehrwürdige Gymnasium, daneben der sanierte, farbige Bauteil, der Baukran und das nicht ganz fertige Kesselhaus geben ein schönes Bild ab, wie wir finden.
Dazu paßt die "grüne Zukunft" am Haken des Autokrans wirklich gut.

 

 

 

 



Sitzt, paßt und hat Luft!
Die Türe mit 2,40m lichter Höhe ist notwendig um die Komponenten sauber in das Heizhaus einzubringen. Der Wärmetauscher war noch einen Tick höher und hatte wirklich auf den Millimeter Platz in der Türe. Bis zum Abend war das meiste im Heizhaus verstaut, der Aufbau kann beginnen!






Schubbodenaustragung im "Kellergeschoss" bereits fertig montiert und in Beton eingegossen. Im hinteren Bereich sieht man das Hydraulikaggregat welches den Schubboden bewegt und auch die Befahrbaren Deckel im Deckenbereich öffnet.  



 







 

Damit die Hackgutkessel einen sauberen Ausbrand haben sowie zur Abdeckung von Spitzenlasten wurden 2 Stück Pufferspeicher mit jeweils 11.000 Liter installiert. Die Puffer besitzen beide ein "Innenleben" um die Wärme optimal auf das gesamte Volumen zu verteilen.

Hier stehen sie! Rot grundiert und bereit mit Isolierung  eingepackt zu werden.

Da wir die Nähe zu unseren Kunden und Lieferanten schätzen, wurden die Pufferspeicher bei einer Spezialfirma in Haag/Obb. gefertigt und vor Ort zusammengeschweißt.

 





Blick auf Kessel 1 und die Rohrleitungen mit Pumpen und Absperrungen.
Die meisten Kabel sind durch die Elektrofirma gezogen worden, die Arbeiten dafür sind bald abgeschlossen.

Unser Elektromeister hat bereits mit dem anklemmen der Kabel an den Geräten und Motoren begonnen.




 

 

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